Gemeinschaftspraxis Dr. med. Andreas & Lars Bachmann
Zahnärzte

Telefon 03693-802041
Am Roten Berg 2 · 98639 Walldorf (bei Meiningen)

Amalgamsanierung

Amalgam immer noch ein Problem? In den Medien wird das Amalgamproblem und die Frage ab welcher Konzentration es Auswirkungen auf den Menschen hat, seit langem diskutiert. Wir bieten unseren Patienten die Möglichkeit, Amalgam durch alternative, metallfreie und zahnfarbene Materialien auszutauschen. Symptome und Konsequenzen möglicher Amalgamschäden können sich durch unterschiedliche metallische Legierungen im Mund verstärken. Moderne Zahnheilkunde bietet eine konsequente und wirkungsvolle Amalgamsanierung. Ältere und ausgedehnte Amalgamversorgungen werden durch biokompatible, hochwertige Werkstoffe ersetzt. Im sichtbaren Bereich ist zahnfarbene Keramik ein bevorzugtes Material. In nicht sichtbaren Bereichen kann alternativ auch Gold verwendet werden. Es gilt als bewiesen: Das quecksilberhaltige Füllungsmaterial gibt im Mund des Patienten kontinuierlich winzige Mengen des Schwermetalls ab. Ob das Ausmaß bedenklich ist oder nicht, darüber gibt es ganz unterschiedliche Meinungen. Zum Versorgen von Karieslöchern wird Amalgam schon seit etwa 150 Jahren eingesetzt. In der Zahnmedizin ist es geschätzt als ein langlebiges, preiswertes Füllungsmaterial, das sich durch seine Abriebfestigkeit und bakterizide Wirkung auszeichnet. Dagegen stößt der silbergraue Werkstoff bei vielen Patienten auf wenig Gegenliebe. Neben der mangelnden Ästhetik ist es vor allem das ungute Gefühl, ein Zahnmaterial im Mund zu haben, dem immer wieder Gesundheitsprobleme zugeschrieben werden. In der Kritik steht das giftige Schwermetall Quecksilber, aus dem das Amalgam zur Hälfte besteht, neben weiteren Metallen wie Silber, Zinn und Kupfer. Seit einigen Jahren gilt es als bewiesen, dass Amalgam kontinuierlich winzige Mengen an Quecksilber abgibt. Durch Zähneknirschen und Kaugummikauen kann es zu einem weiteren Her-auslösen kommen. Das Schwermetall gelangt allerdings nur zu einem sehr geringen Anteil über den Magen-Darm-Trakt in den Organismus. Es wird vorwiegend durch Quecksilberdämpfe über die Atemorgane in die Blutbahn aufgenommen. Die Aufnahmemengen hält das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für unbedenklich, da die im Durchschnitt festgestellten Quecksilber-Gehalte in Blut und Urin weit unterhalb der Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegen. Dagegen sagen Amalgam-Kritiker, dass das Quecksilber vor allem über Anreicherungen in den Organen schädlich wirkt, und verweisen auf bestimmte Personengruppen, die sensibler auf das Schwermetall reagieren als andere. Echte Allergien gegen Amalgam lassen sich aber nur in sehr wenigen Fällen feststellen. Zudem ist ein Zusammenhang mit den dem Werkstoff zugeschriebenen Symptomen von Kopfschmerzen bis hin zu Multipler Sklerose bis heute nicht nachweisbar. In unserer Praxis verwenden wir Amalgam nur in Ausnahmefällen. Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes, der mangelnden Ästhetik sowie der geringen Patienten-Akzeptanz bieten wir Ihnen Alternativen an. Ob ein Herausnehmen Ihrer alten Füllungen sinnvoll ist und welche alternativen Füllmaterialien in Frage kommen, darüber beraten wir Sie gerne.